holger ebermann, leipzig

21. oktober. 2006

Noch einmal zu Gutenberg

Arkivert under: Alexander von Humboldt, Briefe, Gutenberg, Korrekturlesen, Stefan Zweig — holger ebermann @ 6:50 pm

Was ich gestern vergessen habe: meine Motivation zum (kostenlosen) Korrekturlesen. Nicht nur, dass ich bei einigen schnell mal zu lesenden Texten auf billigere (im wahrsten Sinne des Wortes) Alternativen zurückgreifen, oder aber bei der Suche nach Schlagworten große Textmengen durchforsten konnte, nein, vielmehr ist es auch das eigene Leseinteresse. Im Antiquariat, in der Bibliothek, eigentlich überall kommt man nicht so schnell an eine Art Probeseite, an einen Probierstein für das eigene Leseinteresse. Bei PDGP erinnere ich mich eigentlich nur an die Briefe Humboldts, die ich eher zufällig angeklickt habe und dann in der ersten Runde lange begleitet habe. Schön war damals auch die Schriftart dieser Ausgabe von 1921. Bei GAGA war es eine ganze Reihe von Maupassant-Romanen und Geschichtensammlungen, die einen fesselte, ehe dann eben eine besagte Weile nur historische Romane (so gut die sein mögen, unbezweifelt) meine Korrekturlaune abnehmen ließen.

Insgeheim muss ich ohnehin noch ein wenig warten, wenn 70 Jahre auf das Jahr 1942 gefolgt sind. Damals, bekanntlich, starb von eigener Hand (wiewohl von anderen getrieben) jener Schriftsteller, den ich immer noch zu meinen Lieblingsautoren zähle.

20. oktober. 2006

Zurückgeben

Arkivert under: Amerika, Gutenberg, Korrekturlesen, Lesen — holger ebermann @ 5:13 pm

Es tut gut, etwas jemandem zurückzugeben, von dem man schon ein wenig profitiert hat: dem/ den Projekt(en) Gutenberg (de, en). Von dort kann man sich bekanntlich urheberrechtlich abgelaufene und somit freie Bücher runterladen, die ladens einige Euro kosten.

Bei beiden kann man eingescannte Seiten korrekturlesen. Beim deutschen Ableger nur deutsche Bücher, beim amerikanischen (?) Original (?) in verschiedensten Sprachen, wobei natürlich englische Bücher überwiegen. Das Ganze ist einfach, zumindest auf dem Anfängerlevel. Beim deutschen Korrekturleseprojekt wird’s (meines Erachtens) schnell eintönig, wenn wochenlang nur historische Romane kommen, beim englischen bleibt man auf dem Anfängerniveau, weil man ewig braucht, um die Qualitätsanforderungen der zweiten Stufe zu erreichen; zudem funktioniert der Onlinetest irgendwie nicht.

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