Noch einmal zu Gutenberg
Was ich gestern vergessen habe: meine Motivation zum (kostenlosen) Korrekturlesen. Nicht nur, dass ich bei einigen schnell mal zu lesenden Texten auf billigere (im wahrsten Sinne des Wortes) Alternativen zurückgreifen, oder aber bei der Suche nach Schlagworten große Textmengen durchforsten konnte, nein, vielmehr ist es auch das eigene Leseinteresse. Im Antiquariat, in der Bibliothek, eigentlich überall kommt man nicht so schnell an eine Art Probeseite, an einen Probierstein für das eigene Leseinteresse. Bei PDGP erinnere ich mich eigentlich nur an die Briefe Humboldts, die ich eher zufällig angeklickt habe und dann in der ersten Runde lange begleitet habe. Schön war damals auch die Schriftart dieser Ausgabe von 1921. Bei GAGA war es eine ganze Reihe von Maupassant-Romanen und Geschichtensammlungen, die einen fesselte, ehe dann eben eine besagte Weile nur historische Romane (so gut die sein mögen, unbezweifelt) meine Korrekturlaune abnehmen ließen.
Insgeheim muss ich ohnehin noch ein wenig warten, wenn 70 Jahre auf das Jahr 1942 gefolgt sind. Damals, bekanntlich, starb von eigener Hand (wiewohl von anderen getrieben) jener Schriftsteller, den ich immer noch zu meinen Lieblingsautoren zähle.