holger ebermann, leipzig

3. juli. 2007

Rodarismus

Arkivert under: Deutsch, Franz Fühmann, Gianni Rodari, Italienisch, Lesen, Literatur — holger ebermann @ 5:01 pm

Nach “Zwiebelchen” jetzt nach über zwanzig Jahren weitere Bücher von Rodari. Dazu gehören “Der blaue Pfeil”, “Gelsomino im Lande der Lügner” und “Die Sirenenbraut” (eine Zusammenstellung kleinerer Geschichten). Daneben endlich Fühmanns “Androklus”, das wirklich empfehlenswert ist. Im Anschluss weitere Bücher, die ich heute morgen in der UB bestellt habe, aber wohl erst morgen holen kann. Was macht der Mensch nicht alles ohne DB-Jahresausweis…

21. juni. 2007

Harry Potter på norsk eller hva som helst…

Æsssj! Hva snakker de da der? Det er så vanskelig å lese Potter-romanen på norsk. Minst i dialogene er det nesten umulig. Mimrer meg på Per Gynt i originalen: helt i dialekten eller i Potteren slang. Det er spennende men uten slang-ordbok er det grusomt. Så må jeg lære det eller Gygriden [på tysk heter han: Hagrid] må lære seg norsk.

16. juni. 2007

Jeg leser

Arkivert under: Boccaccio, Italienisch, Lesen, Norwegisch, Tröndersch — holger ebermann @ 7:35 pm

Denne uken: enda Boccaccios Decamerone, en kort fortelling av Gianni Rodari (på engelsk), igjen Harry Potter (på norsk, men jeg greier det ikke med dialekten i dialogene… Oh herregud det er så forferdelig) og nå Friedrich Schiller med Wilhelm Tell. Jeg har aldri før lest det. Oh ja, og jeg er studert germanist. Men det var aldri før nødvendig og så er det nå noe jeg amuserer meg litt…

2. juni. 2007

Echolot, Proust, Boccaccio

Arkivert under: Annäherung, Antiquariat, Boccaccio, Bücher, Deutsch, Echolot, Lesen, Literatur, Marcel Proust, Zeit — holger ebermann @ 7:27 pm

Denne dager leser jeg Walter Kempowskis “Echolot”, to bind (men egentlig tre…) fra tidsområdet 1943 - forferdelige tider. Echolot-prosjekten kombinerer dagbøker fra Göring til mennesker i Auschwitz og er en liten innblikk i nazitiden. Kombinert med fotografier er det også en innblikk til en tid (ikke bare mine) besteforeldrene vil aldri mer snakke om.  Bøkene har også material om Norge og soldater der, men jeg synes det er ingenting ny mer for dere. Sluttet med Proust som var virkelig uforståelig (jeg håper det forandrer seg en dag). Leser igjen Boccaccios “Decamerone”, på tysk. Etter tre år er der virkelig god å lese noe fra “middelalderen”.

6. mai. 2007

A.J. Cronin: Die Zitadelle (1938)

Arkivert under: Bibliothek, Bücher, Cronin, Englisch, Lesen, Literatur — holger ebermann @ 11:33 am

Erzählt wird in recht schnellen Zügen die Lebensgeschichte des schottischen Arztes Andrew Manson. Die Geschichte ist einfach aufgebaut, ein Entwicklungsroman ohne größeren Glanz. Das Buch lässt sich v.a. durch seine Gradlinigkeit leicht lesen, bietet aber auch kaum überraschende Momente. Gegen Ende (4. Teil) wird es letztlich ein wenig einfach: der einsetzende Erfolg des einstmals idealistisch gestimmten Arztes benebelt dessen Geist, erst durch eine Katastrophe wird dem Einhalt geboten - ja, aber mehr eben auch nicht. Die letztlich einsetzende Tragödie ist auf die letzten vierzig Seiten beschränkt, da konnte man bei Pontoppidan (Hans im Glück)  noch etwas mehr erfahren, wie elend es dem Helden späterhin geht. Im Grunde ein JA.

31. mars. 2007

Warum ich mich nicht mehr aufrege, dass einige Länder ihren Dativ verloren haben

Arkivert under: Allgemein, Dativ, Deutsch, Englisch, Irak, Iran, Lesen, Libanon, Linguistik, Phänomene, Rektion, Verständigung, Verwirrung, Zeit — holger ebermann @ 8:18 pm

Ich könnte mich natürlich aufregen, dass es seit einigen Jahren in Irak, in Iran und, (mir ist bewusst, dass ich kein aktiver Nachrichtenleser bin) ganz neu vor Libanon heißt, und dies, wie eine Kommilitonin behauptete, wohl auf die Übernahme aus dem Englischen zurückzuführen wäre. Nein, ich rege mich nicht auf. Ich bin schließlich kein Sprachschützer. Zunächst: ich habe keine Belege dafür, dass es sich bei diesen neuerdings dativlosen Ländern um ein wirklich neues Phänomen handelt. Zudem: ich habe mich schon einmal bei in 1984 getäuscht, dass ich auch mal für die Frucht des Englischen gehalten habe, bevor mich der Duden widerlegt hat. Zuletzt: es ist mir nur aufgefallen, ich rege mich nicht auf. Aufregen sollen sich die, die ihre Sprache bedroht sehen, aber denen wird dergleichen nicht auffallen. Oder?

20. oktober. 2006

Zurückgeben

Arkivert under: Amerika, Gutenberg, Korrekturlesen, Lesen — holger ebermann @ 5:13 pm

Es tut gut, etwas jemandem zurückzugeben, von dem man schon ein wenig profitiert hat: dem/ den Projekt(en) Gutenberg (de, en). Von dort kann man sich bekanntlich urheberrechtlich abgelaufene und somit freie Bücher runterladen, die ladens einige Euro kosten.

Bei beiden kann man eingescannte Seiten korrekturlesen. Beim deutschen Ableger nur deutsche Bücher, beim amerikanischen (?) Original (?) in verschiedensten Sprachen, wobei natürlich englische Bücher überwiegen. Das Ganze ist einfach, zumindest auf dem Anfängerlevel. Beim deutschen Korrekturleseprojekt wird’s (meines Erachtens) schnell eintönig, wenn wochenlang nur historische Romane kommen, beim englischen bleibt man auf dem Anfängerniveau, weil man ewig braucht, um die Qualitätsanforderungen der zweiten Stufe zu erreichen; zudem funktioniert der Onlinetest irgendwie nicht.

13. oktober. 2006

Lesen: Israel Potter

Arkivert under: Amerika, DDR, Lesen, Uwe Johnson, Übersetzung — holger ebermann @ 3:06 pm

Zur Zeit lese ich in der Übersetzung von Uwe Johnson Herman MelvillesIsrael Potter“. Die Geschichte ist recht einfach, manche Kapitel lesen sich spröde, andererseits bin ich gerade an einigen spannenden Stellen angelangt. Das Buch war das Einzige, was von Uwe Johnson (übersetzt) zu seinen Lebzeiten in der DDR erscheinen konnte, allerdings ohne seinen Namen. Ich glaube, erst ein Vergleich mit anderen eventuellen Übertragungen könnte Aufschluss darüber geben, ob der typisch komplizierte Stil von Johnson sich auch in der Übersetzung festgesetzt hat.

6. april. 2006

Lesen: Geschichte vom alten Kind

Arkivert under: Lesen — holger ebermann @ 2:49 pm

Heute früh, da ohnehin wenig los ist, habe ich Jenny Erpenbecks "Geschichte vom alten Kind" gelesen. Sehr interessant, angenehm zu lesen, überraschend das Ende nicht, eher ein langsames und kunstvolles Abschälen der Vergangenheit. 109 Seiten, schön.

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